{"id":1016,"date":"2015-04-12T11:58:29","date_gmt":"2015-04-12T11:58:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kinderarzt-leoben.at\/mobile\/?p=1016"},"modified":"2015-04-12T11:58:29","modified_gmt":"2015-04-12T11:58:29","slug":"neurodermitis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kinderarzt-leoben.at\/mobile\/?p=1016","title":{"rendered":"Neurodermitis"},"content":{"rendered":"<p>Das Auftreten von Hautproblemen l\u00f6st bei den Eltern immer gro\u00dfe Sorgen aus. Vor allem die Diagnose Neurodermitis ist gef\u00fcrchtet, obwohl durch die modernen Behandlungskonzepte diese Erkrankung sehr gut behandelbar geworden ist. Die schwersten Formen mit sehr fr\u00fchzeitigem Beginn sind sehr oft durch eine Kuhmilchallergie ausgel\u00f6st, die es mittels Allergietest und durch eine sog. Eleminationsdi\u00e4t auszuschlie\u00dfen oder zu best\u00e4tigen gilt. Definitionsgem\u00e4\u00df m\u00fcssen die Kriterien Ekzemsch\u00fcbe und Juckreiz \u00fcber mind. 6 Monate f\u00fcr die Diagnosestellung bestehen. Im ersten Lebensjahr handelt es sich oft nur um Austrocknungsekzeme oder einfach \u201eunreife trockene Haut\u201c.<br \/>\nDie Ursachen sind heutzutage wohlbekannt: eine (fast immer erblich vorbelastete) Barrierest\u00f6rung der Haut f\u00fchrt zu Fl\u00fcssigkeitsverlust, Entz\u00fcndung, Trockenheit und Juckreiz. Durch das Kratzen und durch leichtes Eindringen von Allergenen kommt es zu Folgesch\u00e4den wie Infektionen und \u00dcberempfindlichkeitsreaktionen (Sensibilisierungen), die zu einer weiteren Verschlechterung des Hautbildes f\u00fchren. Ausl\u00f6ser f\u00fcr Ekzemsch\u00fcbe k\u00f6nnen prinzipiell alle Faktoren sein, die auch das Immunsystem beeinflussen wie zum Beispiel Infektionen, Stress, Impfungen, aber in der Folge auch Sensibilisierungen auf Milbenkot, Nahrungsmittel, Salbengrundlagen \u2013 v.a. Duftstoffen und Kosmetika \u2013 u. v. m. .<br \/>\nWesentlich sind die richtige Diagnosestellung und die Aufkl\u00e4rung der Eltern. Die Basistherapie besteht im Vermeiden der Ausl\u00f6ser und einer richtigen Hautbarrieretherapie mit passenden Cremen- und Salbengrundlagen\u00a0 Nach wie vor ist \u201eKortison\u201c ein gef\u00fcrchtetes Reizwort, das alleine oft zu unn\u00f6tiger Verzweiflung f\u00fchrt. Nach \u00fcber 60 j\u00e4hriger Therapieerfahrung wissen wir inzwischen gut, wie man diese nach wie vor wichtige Therapiem\u00f6glichkeit optimal bei Kindern einsetzt. Das Ziel der Beratung muss es auch sein, m\u00f6gliche sch\u00e4dliche Behandlungen wie diverse Di\u00e4ten mit verschiedenen Milchen (Vorsicht: Vitaminmangel!) oder Lokaltherapien mit stark allergenen Salben (z.B. Ringelblumensalbe) vom Kind fernzuhalten bzw. die Eltern vor teuren und sinnlosen Behandlungen (z.B. Bioresonanz) zu bewahren. Die Prognose mit \u201eSpontanheilung\u201c ist ausgezeichnet (\u00fcber 90%).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Auftreten von Hautproblemen l\u00f6st bei den Eltern immer gro\u00dfe Sorgen aus. Vor allem die Diagnose Neurodermitis ist gef\u00fcrchtet, obwohl durch die modernen Behandlungskonzepte diese Erkrankung sehr gut behandelbar geworden ist. Die schwersten Formen mit sehr fr\u00fchzeitigem Beginn sind sehr oft durch eine Kuhmilchallergie ausgel\u00f6st, die es mittels Allergietest und durch eine sog. 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